Structured Data und Rich Results
Ordne mit dem URL-Dossier jeden Markup-Befund genau der Seite und dem Crawl zu, aus dem er stammt.
Begrenzter Crawl
Nachvollziehbare Evidenz
Vergleichbare Verifikation
Crawl Foundry prüft Markup in erfolgreich analysierbarem HTML
JSON-LD, Microdata und RDFa werden aus jeder erfolgreich geparsten HTML-Seite gelesen. Bei deaktiviertem Rendering zählt das abgerufene HTML. Nur wenn eine Seite im Modus geeignet oder erforderlich tatsächlich gerendert wurde, kann das gerenderte Ergebnis die Evidenz ersetzen.
Das ist nicht automatisch dieselbe Ansicht, die Google indexiert. Abruf, Rendering, Auswahl und Zeitpunkt können sich unterscheiden.
JSON-LD-Referenzen und verschachtelte Items bleiben nachvollziehbar
Der Parser löst Referenzen im JSON-LD-Graphen auf. Verschachtelte Einheiten bleiben eigene Items, soweit das Markup sie so definiert. Die gespeicherte Struktur soll Befunde einem konkreten Item zuordnen, nicht mehrere reale Entitäten erraten oder zusammenfassen.
Versionierte Regelwerke machen ein Urteil erklärbar
Der aktuelle Stand nutzt Validator `2026-07-25.1`, Schema.org `30.0` und Google-Profil `2026-07-24.3`. Der Vokabularkatalog kennt 933 Typen und 1.521 Properties. Die Version wird mit der Evidenz gespeichert, damit ein späteres Regelupdate alte Ergebnisse nicht still umdeutet.
Google-Profile ergänzen Pflicht-, Empfehlungs-, Bedingungs-, Aktivierungs- und manuelle Prüfregeln. Ein nach Schema.org gültiges Item kann deshalb weiterhin eine Google-Anforderung verfehlen.
Der gespeicherte Regelstand bleibt dabei maßgeblich.
Fehler und Warnungen bedeuten unterschiedliche Arbeit
Fehler umfassen unter anderem ungültigen Context, fehlenden Typ, leere oder ungültige Form, fehlende Pflichtfelder und nicht erfüllte Bedingungen. Warnungen markieren unbekannte oder veraltete Begriffe und fehlende empfohlene Felder. Pro Seite werden höchstens 100 Befunde gespeichert.
Die Google-Profile sind vollständig klassifiziert, aber nicht alle automatisiert
Von 40 nachverfolgten Profilen sind derzeit 22 teilweise automatisiert, sechs automatisiert, acht veraltet, zwei nur manuell prüfbar und zwei für Onpage-Markup nicht anwendbar. Diese Einstufung verhindert, dass eine nicht implementierte oder nicht passende Prüfung als bestanden erscheint.
Lies das Urteil innerhalb des konfigurierten Regelwerks
| Urteil | Bedeutung |
|---|---|
| Blockierend | Parse-, Form- oder Pflichtfeldfehler verhindern ein sauberes Profilurteil. |
| Hinweis | Empfehlungen, unbekannte oder veraltete Begriffe brauchen Prüfung, blockieren aber nicht zwingend. |
| Sauber | Das gespeicherte Item hat die implementierten Checks dieser Version bestanden. |
Die Site-Zusammenfassung behält Grundmenge und Grenzen
Sie trennt ausgewertete Seiten, Seiten mit und ohne Markup, blockierende, hinweisende und saubere Seiten, Parse- und Validierungsfehler, fehlende Pflicht- und Empfehlungselemente sowie Item-, Typ-, Feature- und Gruppenzahlen. Ausgelassene oder trunkierte Werte bleiben gekennzeichnet.
Gehe von der Site zum konkreten Item
Prüfe bei wiederkehrenden Markup-Problemen die betroffenen Seiten des Befunds, bevor du zwischen Einzelkorrektur und gemeinsamer Vorlage entscheidest.
Tabellen und Snapshots sind bewusst begrenzt
Die Tabelle nutzt serverseitige Pagination mit derzeit 20 Zeilen als Standard. Ein URL-Snapshot hält höchstens 25 Items, ungefähr 4.000 JSON-Zeichen je Item und 30.000 Zeichen für die Seite. Such- und Filtermengen besitzen weitere Limits.
Trends lesen gespeicherte Snapshots aus bis zu 30 Läufen
Verfolgt werden Markup-Abdeckung, saubere, hinweisende und blockierte Seiten, gültige und ungültige Items, geeignete Profilitems sowie gespeicherte Typ- und Feature-Zahlen. Diagramme zeigen höchstens vier kategoriale Reihen nach ihrem Spitzenwert.
Ein Versionswechsel, fehlende Zusammenfassung oder ungenaue Zählung muss ein sichtbares Delta qualifizieren.
Verifiziere eine Markup-Korrektur anhand vergleichbarer Crawl-Historie und behalte Regeln und Umfang beider Berichte bei.
Ein Drift-Check ändert historische Urteile nicht still
Eine geplante interne Prüfung vergleicht die eingecheckten Kataloge mit Upstream-Regeln. Sie erzeugt Hinweise für die Wartung. Erst ein aktualisiertes Regelwerk und ein neuer Crawl liefern eine neue Seitenbewertung.
Validierung garantiert kein Rich Result
Ein sauberes Profil bedeutet, dass die gespeicherte Evidenz die implementierten Checks bestanden hat. Suchmaschinen können die Darstellung trotzdem wegen Content-Richtlinien, Site-Qualität, Anfragekontext, Vertrauen, Rendering-Unterschieden oder Produktänderungen zurückhalten. Search Console und sichtbare Suchergebnisse bleiben getrennte Beobachtungen.
Beispiel: Produkt-Markup mit fehlendem Feld
Die Übersicht der strukturierten Daten zeigt viele Produktseiten als blockiert für das Produktprofil. Das wiederkehrende Problem verrät ein Pflichtfeld, das im Produkt-Template fehlt.
Nach der Template-Korrektur stehen diese Seiten im nächsten Crawl auf sauber, einige bleiben beratend, weil ein empfohlenes Feld noch leer ist.
Häufige Fragen
Welche Formate strukturierter Daten werden geprüft?
JSON-LD, Microdata und RDFa auf erfolgreich verarbeiteten Seiten. Mit Rendering wird die gerenderte Seite geprüft, sonst das abgerufene HTML.
Welches Regelwerk wird verwendet?
Das aktuelle Regelwerk nutzt Validator 2026-07-25.1, Schema.org 30.0 mit 933 Typen und 1.521 Eigenschaften sowie das Google-Profil 2026-07-24.3 mit 40 Rich-Result-Profilen.
Garantiert sauberes Markup ein Rich Result?
Nein. Sauber heißt, das Markup hat die implementierten Prüfungen bestanden. Google kann ein Rich Result trotzdem wegen Inhaltsrichtlinien, Qualität der Website, Suchkontext oder Rendering-Unterschieden zurückhalten.
Was ist der Unterschied zwischen blockiert und beratend?
Blockierte Seiten haben Parse-, Validierungs- oder Pflichtfeld-Fehler für ein Profil. Beratende Seiten haben keinen blockierenden Fehler, aber Warnungen oder fehlende empfohlene Felder.